Mutter und Kind im Ayurveda

Ein Exkurs in die etwas andere Gesundheitspflege für Mutter und Kind

Shantala Babymassage (Leboyer)
Shantala Babymassage (Leboyer)
Ayurvedische Massagen straffen Gewebe und Hautbild,tonisieren die Muskulatur, lindern Wochenbettdepressionenund fördern das Wohlbefinden.
Sie schenken der Mutter Kraft und Vitalität,helfen den Milchfluß zu steigern, können die Rückbildungder Gebärmutter beschleunigen und körperlicheund seelische Disharmonien ausgleichen.
Gerne komme ich auch zu Ihnen für eine ayurvedische Schwangeren-Massage, wenn SIe nicht zu mir kommen können.

Ein kleiner Ausflug in die Jahrtausendalte, indische Lebensphilosophie:
Zu den traditionellen Anwendungen, welche bereits in den klassischen Texten genannt werden, zählen auch die gesundheitspflegenden und vitalisierenden Maßnahmen für Mutter und Kind, unmittelbar nach der Geburt, vorausgesetzt, diese verlief normal.
Diese werden in weiten Teilen Indiens immer noch praktiziert, nicht nur in ländlichen Regionen. Viele Aspekte davon finden heute auch wieder Zugang innerhalb der Stadtbevölkerung und in Großstadtkliniken, um den auch dort überhandnehmenden Allergieformen (z.B. Neurodermitis) vorzubeugen oder sie zu reduzieren. Dieses Thema hat bereits in den 70ger Jahren in Europa und auch in den U.S.A.  Aufmerksamkeit erregt, dank der wunderbaren Bücher und Videos des französischen Gynäkologen Dr. Frédérick Leboyer.
Wer kennt nicht die eindrucksvollen Bilder von Shantala(oben im Bild), der indischen Mutter, welche hingebungsvoll ihr kleines Baby auf den Beinen am Straßenrand massiert.
Die Babymassage fördert die Entwicklung des Kindes, tonisiert Muskulatur, verbessert Hautbild und Gewebe,wirkt entblähend und fördert den Mutter-Kind-Kontakt.
Buchtipp Babymassage
Buchtipp Babymassage
Berührung, Wärme, Zärtlichkeit, Fördern und Heilen
In Indien beschränkt sich Gesundheitsförderung für Babys nicht nur auf Ölmassagen, sondern beinhaltet ein zeitaufwändiges Gesundheitsritual, welches täglich durchgeführt wird: Nach der Massage, wird das Baby am ganzen Körper mit einer speziellen Kräuterpaste eingerieben, und was dann folgt, dürfte für den europäischen Betrachter befremdend wirken: In einem Metalltiegel werden Pflanzenteile zum Schwehlen gebracht. In dem aufsteigenden Rauch wird das Kind mehrmals gedreht und gewendet, so daß es ausgiebig die heilenden Wirkstoffe einatmen kann. Ein entspannendes Kräuterbad bildet den wohltuenden Abschluß.
Mit einem ähnlichen Anwendungsprogramm, und stärkender Diät wird
die Wöchnerin verwöhnt, sowohl von weiblichen Familienmitgliedern, als auch / oder von der Hebamme,"Dai" genannt. Behandlungen, Ernährung und Substanzen richten sich nach Konstitutionstyp, Verfassung, Klima, Region u. Jahreszeit. Wobei innerhalb der ersten 10 Tage in erster Linie "vata-reduzierende" Mittel zum Einsatz gelangen, um das stark vermehrte Vata ( eines der drei energetischen Hauptprinzipien) welche alle Vorgänge im menschlichen Körper steuern), ausgelöst durch Schmerzen (Wehen, Austreibungsphase) und Anstrengung der kräftezehrenden Geburt, wieder zu regulieren, das heißt beruhigende, entspannende und kraftspendende Substanzen, sowohl im Anwendungs- als auch Ernährungsbereich.
Unmittelbar nach der Geburt werden der Mutter Konfektbällchen
und ein Gläschen Likör, sowie eine pflanzliche Zigarette (!) bestehend aus
milchbildenden, stärkenden und wundheilenden Kräutern gereicht.
Fleisch wird erst ab dem 12. Tag wieder verordnet, aber Geflügel-und Hammelkraftbrühen schon nach kurzer Zeit. Mutter und Kind sind in den ersten 10 Tage nie getrennt, sie werden aber von all den anderen Menschenmassen, mit Ausnahme von Hebamme und Pflegepersonen, isoliert.Körperliche Anstrengung, wie auch viel und lautes Reden sind unerwünscht.
Die Mutter widmet sich uneingeschränkt ihrem Baby und sich selbst. Sie wird von einem kleinen Kreis (oftmals nur 2 Personen) liebevoll ver- und umsorgt. Dies steht ganz deutlich im Gegensatz zu hiesiger Gewohnheit, angefangen von Säuglingsstationen bis hin zum unerträglichen Besucherstrom in den Wöchnerinnenstationen.
Nach einem normalen Geburtsvorgang, wird die Frau nun täglich massiert und gebadet. Sie unterzieht sich bestimmten Entspannungs- und Körperübungen und erhält eine bestimmte Diät. Neben der gezielten Ernährung, sind es besonders die Massagen, die unterstützend und gesundheitsfördernd wirken. Sie werden meist mit Öl durchgeführt (Abhyanga), welche, wie schon erwähnt, das Vata wieder reduzieren, aber den Körper auch zusätzlich sanft entschlacken sollen. Ziel dieser Praktiken ist es, der Mutter schnellstmöglichst zu Kraft und Vitalität zu verhelfen, den Milchfluß zu steigern, die Rückbildung der Gebärmutter zu beschleunigen und körperliche und seelische Disharmonien auszugleichen, z.B. Wochenbettdepression.
Da möchte manch europäische Mutter neidisch werden, wenn man bedenkt, daß unsere hiesigen "Verwöhnprogramme" sich meist auf einen Blumenstrauß, ein bißchen Rückbildungsgymnastik und 1 Pfund Milchbildungstee beschränken. doch zeigen sich bereits die ersten Ansätze, auch hierzulande. So werden z.B. in der großen Frauenklinik zum Roten Kreuz in München Neuhausen die dortigen Wöchnerinnen mit Abyhanga-Massagen verwöhnt. Manche Frau gönnte sich auch bereits zur Schwangerschaft ayurvedische Massagen.
(Text frei nach Christina Voormann)
Dr. Vinod Verma
Dr. Vinod Verma

 

 

 

Kamasutra für Frauen, der weibliche Weg. von Frau Dr. Vinod Verma

Ein Titel, etwas missverständlich, denn es geht hier nicht um das Stellungsverzeichnis sondern weibliche Kraft und Gesundheit durch alle Lebensjahre und Zeiten. Ein Schatz an einfach praktikablen Tips für jede Frau jeden Alters.

für mich die "Bibel des Frauseins". Leider nur noch antiquarisch, vielleicht wegen dem ungeschickten Titel, der hierzulande gerne belächelt wird ;-)

 

Auf der Suche nach dem verlorenen Glück

Ein weiterer, meiner Meinung nach, sehr wertvoller Buchtip von meinem wundervollen Kinderarzt seinerzeit mpfohlen, unverzichtbar für junge und noch unverzichtbarer für reife Mütter.

Das Buch hat mich viele Jahre begleitet und mir die Kraft gegeben, mein Kind so zu erziehen, dass es - trotz "Eigenarten" - ein weitgehend mutiger selbstständig fühlend und denkender freier Mensch geworden ist, weit über den Rahmen seiner ursprünglich gedachten Möglichkeiten hinaus.

Bettina Sombeek
Bettina Sombeek

Feldenkrais-Methode

seit 1995 mit 4-jähriger Voll-Ausbildung und Erfahrung insbesondere mit den zivilations-üblichen Beschwerden des Bewegungsapparates, mit Behinderten (Schwerpunkt Kinder, Jugendliche), Schlaganfall-Patienten, u.v.m.
Ayurveda

seit 2001 Massagen, Öl-und Kräuter-Behandlungen unter Einbeziehung alten traditionell indischen aber auch besonders des heimischen Kräuterwissens- und Kultur nach Paracelsus u.a.

 

SENSOMOTIONS ist eine individuell abgestimmte Harmonie der Behandlung basierend auf

- sensomotorischem Lernen

- Denken Fühlen Handeln

- naturheilkundlichem Wissen

- Feldenkrais

- Ayurveda

- Reiki

 

Fragen Sie nach meiner CD

Sensomotions

"Fühl Dich schön

mit Feldenkrais"

© Bettina Posch 2000"