Fallstudien

Feldenkrais mit behinderten ägyptischen Kindern

  • Atmen
  • Der kleine Gewichtheber
  • Sitzen, wozu denn?
  • OP or not OP 

Einen wichtigen Teil meiner Arbeit bilden die Kinder. Sie liegen mir als unsere Zukunft besonders am Herzen.

Ich hatte das Glück, in regelmäßigen Aufenthalten in Kairo mit Kindern arbeiten zu dürfen, die ganz besonderer therapeutischer Zuwendung bedürfen, wie sie in diesem Land nur schwer zu finden ist.

Ärzte und Therapeuten kapitulieren oft bereits nach der Geburt eines Sorgenkindes, haben wenig interesse und Möglichkeiten, da aus ihrerm medizinischen Ansatz heraus kaum Raum für Fortschritt sichtbar ist.

Oft war mein erster Erfolg "nur" ein entkrampftes Lächeln - Vertrauen - auf einem Kindergesicht und dem der Mutter, ein Stern im Leben, das Therapie bislang nur als schmerzvolle Erfahrung und mit Angst abgespeichert hat. Angenommen werden als Mensch - wertfrei ob behindert oder nicht. Ein erster Schritt.

Ein paar sehr bewegende Eindrücke habe ich schriftlich im nachfolgenden festgehalten:

 

Erlebnisse aus meiner Arbeit mit ägyptischen Kindern

Ostern 2007 in Cairo

Atmen

Ysabel 16 Jahre(Namen geändert) Muskeldystrophie im Endstadium.

Bis anderthalb sei sie wie ein normales Mädchen gekrabbelt, gelaufen, dann begann der kontinuierliche Verfall.

Ysabel ist eine kluge Schönheit, langes dunkles lockiges volles Haar, wache Mandelaugen.

Sie kommt im Rollstuhl, mit Stützkorsett und Seitenhalterungen. Sie wird geschoben von Ihrer Mutter und begrüßt mich mit schwacher zaghafter Hand, die sie mich einlädt zu nehmen. Beide sprechen gutes Englisch, sie verbringen viel Zeit mit unterschiedlichen Fernstudien am heimischen Computer. Die Mutter unter anderem Montessori-Pädagogik und sie interessiert sich auch sehr, mehr über Feldenkrais zu lernen. Die einzige Feldenkrais-Lehrerin in Cairo, Carol Ann Clousten, hat sie schon gelegentlich gesehen, mit großen Abständen, bedingt durch viel Kranksein in der Zwischenzeit.

Wir verständigen uns sofort gut  und Ysabel lächelt ein wenig scheu. Sie ist nur ein Häufchen hautbezogener Knochen in Ihrem Rolli, kaum Schultern sind unter ihrem geneigten Kopf, den sie nur mit Mühe auf die linke der beiden winzigen Schultern halbwegs stabil abgelegt bekommt. Ihr Oberkörper wird von einer Kunststoffschale gestützt, die sie wie eine Rüstung angelegt bekommt. Ihre Beine so dünn wie Streichhölzer. Alle Gliedmaßen sind in so fortgeschrittenem Stadium deformiert, daß ich zunächst kaum wage sie zu bewegen. Ich frage Ysabel, wie sie am liebsten schläft und ihre Mutter legt sie in Bauchlage auf die Liege und entfernt die Schalen um ihren Brustkorb. In ihrer bequemsten Lage ist der Kopf zur rechten Seite gedreht, und sie bittet die Mutter, ihn noch ein wenig hoch zu ziehen. Ihre angewinkelten Beine sind hingegen nach links gefaltet und für einen Moment fühle ich mich hilflos, weiß nicht, was tun, Ysabel sieht in ihrer Position aus, wie eine Marionette, die man achtlos fallen gelassen hat, nichts was ich von guter Lagerung und unterstützen gelernt und gespürt habe, will hier passen. Ich berühre sie sanft nacheinander überall um ihren Muskeltonus zu spüren, der trotz allem oftmals erhöht sein soll, wie die Mutter berichtet, und kann auf den Knochen kaum etwas spüren, das sich noch wie ein Muskel anfühlt, bewege sanft dies und das, und doch gelegentlich ahne ich möglichen Widerstand und gehe nicht weiter, spreche mit Ysabel, erkläre ihr, daß jeder neue Mensch, der mir begegnet, wie ein Buch ist, ich die ersten Seiten lesen, mich vertraut machen muß mit dem Helden der Geschichte. Das gefällt ihr sehr und sie lacht. Die Unsicherheit verfliegt und ich kann sie endlich fragen, was sie sich von der Stunde wünscht oder erhofft. „I have backpain“ sagt sie – Rückenschmerzen. Gerade wollte ich mich daran machen, ihren Brustkorb zu erkunden... Gut. Aber ich konnte die Wirbelsäule zunächst nicht finden. Die linke Brustkorbseite völlig verschwunden, hat sich die rechte beinahe wie eine Muschel darüber gefaltet, unglaubliche Windungen und Biegung der Wirbelsäule lassen sich erahnen und ich Folge zunächst nur ihrer Atmung mit beiden Händen, und suche schließlich einzelne Rippen, nacheinander, folge ihrem eigenwilligen Verlauf und bewege sie sanft. Ysabel spürt die Antwort in ihrer Wirbelsäule sofort und ich erkläre ihr jeden Schritt meiner Erkundung, sie lauscht und spürt.

Ich frage Ysabel, ob sie auch auf dem Rücken liegen kann und sie erzählt, daß sie so tagsüber am Computer arbeitet. Sie mache auch Computergrafik und habe auch schon eine Ausstellung im Opera House gehabt. Früher habe sie auch gerne mit dem Pinsel gemalt, aber sie kann ihn nicht mehr halten.

Das Umdrehen habe ich der Mutter überlassen, denn bereits der erste Transfer vom Rollstuhl in Bauchlage sah so riskant aus, daß ich mich nicht traute das selbst zu tun. Als könnte sie bei jeder Bewegung in ihre einzelnen Glieder auseinander fallen.

Ihre Beine aufgestellt, die Knie aneinandergelehnt, standen Ihre Beine auf den Knöcheln einmal innen einmal außen. Nicht auf den Füßen. Ich spürte ein wenig in die Gelenke hinein, bewegte sie im Rahmen ihre Beweglichkeit und sie konnte mir zeigen, daß sie die Zehen noch ein wenig bewegen kann. Sie standen bequem so, stabil die Beine, die Arme hatte sie in den Ellenbogen angewinkelt, die Hände in der Höhe ihrer Wangen, abgelegt, Elle und Speiche korkenzieherartig gedreht und auch der Ellenbogen funktionierte in ungewohnter Richtung, der Ringfinger der einen und der Mittelfinger der anderen Hand zum Häkchen gebogen, die anderen Finger zerbrechlich und kraftlos. Sie bat um ein kleines Kissen unter das Ohr, auf der Seite zu der sie den Kopf drehte, denn der Kopf war ihr schwer darauf.

Ich legte meine beiden Hände auf verschiedene Bereiche von Brustkorb und später Bauch und Brust und begleitet ihre schwache Atmung, ließ sie mal hier  und mal dorthin hineinatmen, was ihr nach einigen Versuchen auch schon ganz gut gelang. Ein Erfolg. Ihre Bauchatmung war deutlicher spürbar, und ich ließ sie die Antwort der Atmung in ihrem Rücken spüren. Wir arbeiten zusammen am seasaw-movement, schickten das Volumen von Ein- und Ausatmen mit dem Zwerchfell hinauf und hinunter, so gut es ging, und meine Hände begleiteten ihre Versuche. Sie war zufrieden, denn sie konnte deutlich spüren, daß sie über die Atmung ein wenig Bewegung und Kontrolle über ihren Rumpf erlangte und abschließend legte ich meine Hand auf ihren Scheitel und sie spürte, daß sie beim Einatmen sogar ein wenig größer wurde, sich fast strecken konnte. Sie war zufrieden, müde, und wir beließen es dabei, vereinbarten für den nächsten Tag einen neuen Termin.

Wir erweiterten in dieser Stunde die Bewegung vom Vortag um die Diagonale, atmeten auch in die Achseln und Schultern die Beckenseiten, die Extremitäten. Und sie erzählte begeistert, daß sie die Übung ihrer kleinen Schwester gezeigt hätte, und sie haben zusammen eine Übung gemacht.

Am dritten Tag nach viertägiger Pause berichtete sie, daß sie keine Rückenschmerzen mehr hätte und sehr froh sei darüber.

An diesem Tag nahm ich ihre Hände und führte ihre einzelnen Finger zum Daumen, nachdem ich sie durchgespürt und den kleinen „Widerspenstigen“ auch ein wenig gezähmt hatte. Erzählte ihr vom Homunkulus und dem Pinzettengriff und der großen Repräsentation im Motorkortex den diese unscheinbare Bewegung einnimmt. Es fiel ihr schwer die Finger einzeln zusammen zu führen, aber nach und nach fand sich ein Weg. Der Gedanke an Mudras, Fingerübungen des Yoga, Energielinien, die sich schließen, verbunden mit einer Atemübung, tiefes Einatmen und Ausatmen jeweils begleitet von einer Fingerbewegung nach der anderen, machten ihr Freude und ich musste Pausen einlegen, weil sie ehrgeizig wurde und ein wenig schwindelig. So tief habe sie schon lange nicht mehr geatmet. Die Mutter erzählte, daß die Fingerbewegungen sie an Islamische Gebetsübungen erinnern, die man ausführt, wenn man den Zapper, das Perlenband zum Beten, nicht dabei hat. Man berührt nacheinander die einzelnen Gelenke auf der Innenseite der Finger und preist die Wohltaten und die Güte Allahs.

Ich bremste sie und wir zählten schneller um sie nicht zu überfordern und die Finger suchten sich immer wieder und fanden sich.

Ich zeigte ihrer Mutter, die während der Stunden oft und viel telefonierte, sehr beschäftigt schien, wo sie Ysabel sanft mit ihren Händen begleiten kann und legte meine Hände sanft auf ihre um ihr die Leichtigkeit der Berührung zu zeigen, die begleitet und spiegelt aber nicht fordert. Als die Hand der Mutter weich wurde löste sich bei Ysabel eine Träne, die ihre Mutter ihr diskret abtupfte.

Am nächsten Tag rief Ysabels Mutter an und sagte, Ysabel sei sehr müde und wolle nicht aufstehen und sie fragte, ob das von der Lesson kommen könnte. Möglicherweise, antwortete ich, auch kleinste Übungen wirken tief und können müde machen, besonders die ungewohnt tiefe Atmung.

Ich erfuhr danach über Freunde von den Plänen der Mutter ins Ausland zu gehen um zu studieren.

Carol Ann plant übrigens, Ysabel das nächste Mal zum Piano zu schieben und sie singen zu lassen, Ysabel liebt neben der Malerei auch sehr die Musik und zu singen.                                                 => nach oben

Der kleine Gewichtheber

Marktfrau mit Kindern, huckepack, bei der Arbeit
Marktfrau mit Kindern, huckepack, bei der Arbeit

Mohammed, 3 ½ Jahre, (Name geändert) kann nicht rollen, krabbeln, sitzen, hat keine Kontrolle über seinen Kopf, Beine in Rückenlage gestreckt, die Arme mit starkem Tonus herangezogen, und die geballten Fäustchen winden sich  häufig in der Nähe seiner Kiefergelenke. Er schließt und öffnet häufig seinen Mund, führt die Fäustchen gelegentlich dorthin, versucht sich zu beißen/berühren und lacht mich an. Trotz seines starken Schielens, auf rechtem Auge mehr ausgeprägt als dem linken, ist er ein entzückender hübscher Junge, zart und für sein Alter zu klein. Er kann nicht kauen, bekommt nur flüssige Nahrung, was sicher auch einen begleitender Grund für seinen Kleinwuchs ausmacht.

 

Mohammed kommt zu mir auf dem Arm eines Kindermädchens in Begleitung seiner Mutter und dem Vater. Das Mädchen hält ihn in im Arm auf eine Weise, die seine Skoliose verstärkt und den Rücken komplett rund macht, sie trägt ihn immer herum, angeblich weine er, wenn man ihn nicht herumtrage. Sie versucht ihn wiederholt auf die Füße zu stellen oder versucht ihn sitzen zu lassen, egal wie, bis ich sie bitte, das zu unterlassen, danach kauert er auf ihrem Schoß und ich zeige ihr eine günstigere Trage und Haltevariante, bei der sie mit einem Arm den Kopf Rücken des Jungen stützen und er über ihre Schulter blicken kann. So wie wir Kinder gerne halten wenn sie ein Bäuerchen machen sollen.

Es ist sprachlich schwierig herauszubekommen, was passierte, anderthalb Jahre Bonn Bad Godesberg mit Therapien hat er hinter sich. Physiotherapie in Ägypten war vorausgegangen und die Geschichte muß ich vorausschicken. Mohammed, so berichtete man mir, rollte und krabbelte, jedoch nicht mit gewünschten und altersgemäßen Timing, Kraft und Erfolg, so konsultierte man Spezialisten in Ägypten und Saudi Arabien. Eine neue Erfindung versprach Erfolg. Eine Art Astronautenanzug, an unzähligen Kindern angewendet, in den man den kleinen schwächlichen Jungen für mehrere Stunden täglich schnallen sollte und dem Gewichte von 10 bis aufsteigend 40 Kilo eingefügt werden konnten um seine Muskulatur zu kräftigen. Nach mehreren Behandlungen, die für Mohammed als painful  beschrieben wurden, schrie er bereits beim Verlassen des elterlichen Hauses, in Vorahnung es ginge zur Therapie und nach einiger Zeit verlor er die Fähigkeit zu krabbeln, zu rollen und das kleine bisschen Kopfkontrolle, das er hatte, bevor man mit dem Muskeltraining begann.

Meine Kollegin in Kairo hatte bereits 3 Fis mit ihm gehalten und er war begierig zu lernen.

Mohammed strahlte mich an, als ich ihn auf den Boden legte und bewegte spielerisch seine Beinchen, die zunächst keine Beugung zuließen. Hob man seine Füße und damit zusammen den ganzen kleinen Kerl bis zum Po, so beugte er nach einigen wenigen Zentimetern die Knie und ließ sie in kleinen Schritten ohne großen Widerstand immer weiter zur Brust führen und hin und her bewegen, was ihm viel Vergnügen bereitet. Seine Arme stets krampfartig angewinkelt und die Fäustchen in der Nähe des Gesichts. Er ließ die Arme nur wenig offnen und mit einem Griff unter seine Oberarme und leichtes angetipptes hin und herschaukeln, lockerten sie sich ein wenig, ließen sich die Händchen wenig öffnen und sein Gesicht entspannte sich zusehends, er hörte auf, dauern seinen Kiefer auf zu dehnen und machte Laute und sah mich an, das oftmals völlig in den Innenwinkel abrutschende Auge stabilisierte sich für Augeblicke in fokussierender Position.

Ich drehte Mohammed auf den Bauch um zu erkunden, wie diese Position für ihn ist und wieder waren die Beinchen gestreckt, die Unterschenkel ließen sich nicht anwinkeln und aufstellen, die Arme feste herangezogen, trotz meiner helfenden Hand unter seiner Brust und der ganze kleine Kerl fixiert, der Kopf beim Heben der Brust ziemlich kraftlos, aber der Wille erkennbar, ihn endlich zu heben. Ich ließ ihn für einen Moment so bäuchlings, sprach mit ihm, berührte seine Wirbel aufsteigend und wartete einen Moment, aber er beklagte sich keineswegs, er plagte sich, weil er die angewinkelten Arme nicht unter der Brust hervor bekam. Ich ging mit meiner Hand leicht unter die Schulter zu deren Seite auch sein Kopf gerichtet war, unterstützte ihn an dieser Stelle ging unter sein Brustbein, und er brachte sofort ohne weitere Hilfe seinen Arm hervor, eine unterstützende Hand unter die Beckenseite und einige Male spielerisches Hochtippen reichte aus als Impuls, daß er sein Bein anwinkeln wollte. Alles war noch da, er hatte es nur abgelegt. und mit der anderen Schulter und Beckenseite weitergearbeitet, lag er bald mit breit angewinkelten Beinchen und Armen und mit leichter Unterstützung des einen oder anderen Fußes begann erstes Abstoßen vorwärts.

weiteres Unterstützen der Schultern brachte bald die Ellenbogen darunter und derart aufgestützt machte er deutliche Anstalten den Kopf zu bewegen und zu drehen oder heben, die sich verstärkten beim Berühren seiner Wirbelsäule und einer unterstützenden Hand unter dem Brustbein. Bald konnte ich die Knie abwechselnd unter das Becken führen, worauf er sofort einen freudigen Satz nach vorne machte. Er wollte gar nicht mehr aufhören und gluckste.

In der folgenden Stunde begann ich wieder auf dem Rücken und es war leichter seine angewinkelten Beine zur Brust zu führen und ihn hin und her zu schaukeln, bis die  Knie den Boden auf der anderen Seite berührten und zurück. langsam öffneten sie sich und wurden weicher, ließen sich strecken und beugen und unabhängig hin und her bewegen

Ich setzte mich oberhalb seines Kopfes und meine Hände gingen unter Schultern, Schulterblätter, Rippen und Oberarme, nach wenigen Minuten löste sich Mohammed und seine Arme lagen völlig entspannt neben dem Körper, und die Beine kamen von alleine vor die Brust. Die Mutter zückte ihr Handy und wollte fotografieren, wo sich meine Hände befanden, denn in dieser Position habe er noch nie gelegen, nie so entspannt wie ein Baby. Ich konnte seine Arme nehmen und  überkreuz vor die Brust führen und ihn über die Arme geführt hin und her rollen. Über Schulterhöhe ließ er das noch nicht zu, doch es bereitet ihm großes Vergnügen und er wollte auf den Bauch, es gelang uns mehrmals über die Arme geführt derart hin und her zu rollen. Wir wiederholten die Schritte vom Vortag, und es ging deutlich schneller, er wurde ehrgeizig, wollte voran. und immer öfter kam der Kopf mit.

Ich drehte Mohammed  noch einmal auf den Rücken und  ich konnte nach heftigen abwechselnden Quietsch-Küssen von Hand- und Fußflächen, diese diagonal und auch gleichseitig zusammenführen, seine Händchen öffnen und jeweils einen Fuß darin zu halten geben. Das war total neu und er freute sich, ließ sich schaukeln. Dabei riss immer wieder in einer aufkommenden Spannung der Kontakt ab, aber es war nicht schwer, sie wieder zusammen zu führen. Zum Mund geführt – eine völlig ungewohnte Bewegung - biss er sich auf seinen Zeh und wurde zornig und weinte, hatte er nicht erwartet, daß das seiner war? Aufgeregt wollten Mutter und Kindermädchen ihn trösten, aber er beruhigte sich schnell und wollte weitermachen.

Der Vater erzählte, sein Sohn hasse ihn. ??? Woraus er das schließe, ließ ich ihn fragen, also, weil Mohammed ihn nie küsst oder berührt. Aber wie soll Mohammed, der seine Arme nicht ausstrecken konnte, seinen Kopf nicht selbst halten, seinen Vater küssen und berühren? Hat er ihn schon mal gefüttert, gewickelt, versorgt? Nein. Da saß ein großer Mann, hilflos seinem Kind gegenüber.

Beim dritten Besuch war Mohammed schon deutlich richtig damit beschäftigt, seinen Kopf zu tragen, das Kindermädchen trug ihn vor sich an der Brust, die Wirbelsäule gestützt und er hob immer wieder den Kopf von ihrer Schulter, ich begrüßte ihn zuerst. Und er machte Anstalten zu mir herüber zu kommen. Also nahm ich ihn auf den Arm, begrüßte danach seine Mutter und ging zum Vater, nahm Mohammeds Hand, und er seinen Arm mit nur wenig Widerstand von mir strecken und ich berührte mit seiner Hand Vaters Gesicht und sagte „Hello Daddy“. Der große Mann mit dem ernsten Gesicht wurde ganz weich und nahm die Hand von Mohammed und küsste sie.

Wir machten auf dem Boden weiter und Mohammed kam mit seinen Knien immer weiter unter den Bauch, kleines Antippen der Hüftseite von unten genügte bald schon, um ihm zu helfen. Beide Knie unter der Brust half ich ihm ein wenig auf die Ellenbogen, er hatte die Arme schon fast ganz alleine vorgebracht, nur einen hatte er sich bei seinen Vorärtsjauchzern derart unter den Oberkörper geklemmt, ausgestreckt (!), daß er das nicht alleine schaffte, Unterstützung unter Schulter, und das war’s. Also auf Knien und Ellenbogen angekommen kauerte er einen Moment, als besann er sich. Ich berührte seine Wirbel nacheinander so, als wollte ich sein T-Shirt ein wenig abwärts ziehen, kaum, doch spürbar, und plötzlich richtete er sich auf, streckte sich durch, saß auf den Fersen, lachte vor Freude über die vollbrachte Tat und kam links und rechts schaukelnd wieder nach unten. Alle hatten es gesehen, lobten ihn und er war richtig fröhlich. Wir verbrachten noch eine Weile damit, aus der Bauchlage in diese Position zu kommen und beinahe gelang uns ein echter Vierfüßler auf Ellenbogen und Knien, da klingelte das Telefon seiner Mutter und er hob den Kopf zu ihr. Ich war froh, daß sie seinen Blick erwidern konnte, Ihr Lächeln blieb unter ihrem Schleier verborgen, aber er hatte seinen Erfolg. Auf Arabisch, meinen wenigen Worten, sagte ich „Mohammed kebir“ (Mohammed ist groß) und bedankte mich bei ihm.

Den Eltern riet ich, ihn unterdessen so viel wie möglich auf den Boden zu legen, auch auf den Bauch, ihn zu unterstützen statt hochzunehmen wenn die Frustration zu groß wird, ihn auch kämpfen zu lassen - und weiter zu machen.                                                       => nach oben

Sitzen - wozu denn?

Karim, (Name geändert) 11 Jahre. beide Hüftgelenke seit vielen Jahren ausgekugelt die Muskeln verkürzt, starke Skoliose, 25%Ostheoporose, Medikamente gegen Muskelkontraktionen.

Karim ist ein elfenhafter und zarter zerbrechlicher Junge. Rote Haare, grüne Augen mit dichten langen Wimpern und vielen Sommersprossen auf zarter Haut, ein engelsgleiches Lächeln auf dem suchenden Gesicht. Er ist blind, doch folgen seine Augen meinen Worten und Bewegungen, so bemerke ich es zunächst gar nicht, er ist sehr „wach“.

Karim kommt in Begleitung von Vater und Mutter, getragen von einem Kindermädchen. Er kann nicht sitzen und kein Therapeut, so berichtet man mir, wagt sich an ihn, geschweige seine Hüftgelenke, oder hält es für Wert sich darum zu kümmern. Ein Arzt begründete sein Abraten eines korrigierenden Eingriffes u.a. mit der Frage, warum er denn sitzen solle, der sei doch sowieso blind und behindert, und die Skoliose.... An Karims Fesseln sind alte Narben von Operationen, bei denen man bereits verkürzte Sehnen durchtrennt hat.

Die Mutter zieht Karim die Hose herunter, öffnet die Windel und zeigt mir seine Hüften, die Kugel hat sich weit nach oben geschoben und die dünne Haut, die seinen Beckenknochen überzieht ist gezeichnet vom Wundliegen. Er werde regelmäßig, auch nachts gedreht um es gering zu halten.

Ich blicke kurz um mich ...um den Feldenkrais-Tisch 8 Personen. Karims Vater, Mutter, sein Kindermädchen, die Übersetzerin, auch eine betroffene Mutter mit ihren beiden Kindermädchen, sie hat den Folgetermin und ihre ebenso 11-jährigen Zwillinge kauern auf Boden-Matten und warten. Der Vater nahm sich bald einen Sessel in der Ecke des Raumes und stellt seine Fragen aus sicherer Distanz, telefonierte dazwischen viel und schien recht finster.

Ich möchte an dieser Stelle nicht versäumen zu erwähnen, auf welche Weise Karims Hüftgelenke ausgekugelt wurden. Die Eltern erzählten der Übersetzerin, daß Karim wegen seiner starken Skoliose auf Anraten des damaligen Physiotherapeuten mehrmals täglich kopfüber an den Fesseln gehalten hin und her geschwenkt werden musste, in dem Glauben damit die Skoliose zu begradigen. Das führte in monatelanger Praxis dazu, daß irgendwann zwar nicht die Skoliose wohl aber die Hüftgelenke „nachgaben“.

Aufgrund von Muskeltonus und Osteoporose und weil es eben nicht der Mühe wert ist, bei seinen Aussichten, wollte niemand sich daran wagen, den entstandenen Schaden zu versorgen. So liegt Karim seit vielen Jahren. Die Arme an den Oberkörper gezogen. Seine Mutter ließe ihn viel berühren und benenne seine Welt, tut erstaunlich viel und wohl bedachtes um ihm ein Teilnehmen an der Welt zu ermöglichen, auch das Kindermädchen ist ungewöhnlich rege und doch sind sie hilf- und ratlos.

Was ich tun könne? Nun, einrenken kann ich das nicht, ich versprach mich in Deutschland zu erkundigen, was dieser Grad an Osteoporose in Hinblick auf eine mögliche Korrektur und Einrenken bedeutet und wie man hier darüber denkt, sie gaben mir Karims Unterlagen in Kopie und auch die Medikamentenbezeichnung.

Also ich kann an seinem Muskeltonus arbeiten, was u.a. längerfristig eine bessere Durchblutung und damit Nährstoffversorgung der Knochen nach sich zieht, ohne die inneren Organe durch unnötig hohe Gaben entspannender Präparate zu belasten und hierdurch neue Probleme heraufzuzüchten, und auch Bewegungen ermöglichen mag, die er heute nicht ausführen kann, und ich wollte an diesem Termin versuchen ihn zu lehren wie er sich selbst möglicherweise selbst umlagern kann, erste Kontrolle über seinen passiven Körper zu erlangen und sich selbst aus unbequemer Lage zu verändern.  Ich bewegte seine Beine zunächst vorsichtig und stellte fest, daß ein Strecken der Beine aus der aufgestellten Position der Knie zwar nicht möglich war, doch ein hin und herklappen der angewinkelten Beine bereitete ihm kein Unbehagen, sie waren dünn und leicht.

Ich setzte mich oberhalb seines Kopfes auf den Tisch und begann seinen Brustkorb Rippe für Rippe zu erspüren und er lauschte in sich hinein. seine Arme ließen sich zunächst nicht gleich führen, doch über das ertasten von Schultern und Schulterblatt, wenige Handgriffe und Unterstützen unter den Oberarmen, leichtes Bewegen der Handgelenke und der zarten Fingergelenke, überließ Karim mir im Radius seiner Beweglichkeit die Arme und ließ sich führen. Die Arme kamen nicht höher als zur Schulter und er konnte sie nicht strecken, doch konnte ich sie ihm bald im Wechsel gänzlich über den Oberkörper zur anderen Seite führen, meine andere Hand stützte Brustkorb und holte die Schulterblätter mit, half ein wenig nach und er hatte es schnell raus. Er wollte mehr. Seine Hände waren mal offen, mal geschlossen und es gelang mir sie zur Tischkante zu führen und er begriff sofort, hielt sich, rutschte ab, ich gab seiner Hand einen Widerstand und er zog sich hinüber, die Beine klappten hintennach und er lag auf der Seite und lachte und lachte und lachte. wollte gleich zur anderen Seite, das ging nicht so glatt, zur rechten fiel es ihm leichter als zur linken, doch er hatte es raus, begriffen, nicht immer spielten die Arme mit, manchmal kam eine Kontraktion in die Quere, aber er hatte Feuer gefangen. Die Beine folgten seinen Bewegungen passiv, hatte sich erst der Brustkorb weit genug hinüber gedreht, kam das Becken und sie kippten nach.

Ich fragte seine Eltern, ob sie sich vorstellen könnten, was für eine Freude das sei, sich SELBST aus unbequemer Lage befreien und umdrehen zu können, irgendwie waren sie schon erfreut, aber sie hatten natürlich gehofft, daß die Hüfte...

Bald war er soweit, daß er bei leichter Unterstützung mit der Hand unter seiner Schulter bereits aus der Rückenlage hinüberrollen wollte, es auch schon fast alleine schaffte und ich erklärte, wie sie führen, begleiten können ohne zu zerren, um mit ihm ein wenig weiterzuarbeiten, immer in Gedanken an den ganzen Brustkorb und Rücken, das Becken und die Beine, den ganzen Jungen.

Ich lobte Karim, bedankte mich bei ihm und wir verabschiedeten uns bis zu meiner nächsten Reise nach Kairo.                            => nach oben

OP or not OP

Walid, (Name geändert) 9 Jahre, spastisch, Skoliose und stark runder Rücken, mit tiefdunklen sanften Augen, einer kleinen Hasenscharte, ängstlich aber stark und kraftvoll im körperlichen Ausdruck von Ablehnung, von großer Zärtlichkeit für seine Mutter, stets Körperkontakt und ihr Gesicht suchend. Wenn er an ihrer Hand Gehversuche macht, geht er auf seinen Zehenknöcheln und er WILL so sehr laufen, kann es aber noch nicht, ist im Rollstuhl oder auf allen vieren unterwegs, hat keine Ausrichtung und Balance. Seine Mutter spricht viel englisch mit ihm, er versteht, schaut mit intensiven und manchmal bohrenden Augen, als wolle er die Wahrheit des gesagten in den Augen überprüfen.

 

Als ich  Walid das erste Mal mit seiner zierlichen Mutter Aishe sah,  hatte er bereits viele Erfahrungen mit Feldenkrais, jedoch war viel Zeit in der Zwischenzeit vergangen. Aishe war bereits nach TelAviv zu Chava gereist und plante gerade einen Aufenthalt bei Anat Baniel in Kalifornien. Sie sollte künftig meine wichtigste Vermittlerin und Übersetzerin bei FIs werden, keine wie sie versteht in Kairo die Methode besser und vermag sie zu übersetzen oder vermitteln. Leider sollte sie das Einreise-Visum nach Kalifornien später nicht bekommen.

Aishe fragte mich als erstes, ob sie dem Drängen des Orthopäden folgen soll - entgegen ihrer Intuition und Feldenkrais-Wissen - und Walids Sehnen durchtrennen lassen, damit seine Fersen auf den Boden kämen. Ich erklärte ihr, das sei bei Walid augenscheinlich keine Sache der Sehnen und Anatomie, sondern des Gehirns und wollte es ihr beweisen, noch in dieser Stunde.

Ich begann meine erste Stunde mit dem „Artificial Floor“ – nachdem ich eine Möglichkeit gefunden hatte, den unglaublich stark fremdelnden und ängstlichen Jungen so weit für mich zu gewinnen, so daß er mir wenigstens sitzend zugewandt mit seiner Mutter als Lehne, sie ihn haltend, auf dem zusammengeklappten Behandlungstisch für ihn in guter Höhe saß. Das kleinste Bewegen seiner Beine oder gar dem Becken ließ ihn sofort in die Streckung gehen und seine Mutter nach hinten fallen, er war und ist sehr stark. Die Zehen krallten sich immer wieder wie im Stehversuch ein und seine Füße standen auf den Knöcheln, die Fersen hochgezogen. Spielerisch stupste ich die Füße über die Zehen nach hinten und die Zehen rollten sich auf, die Füße kamen dabei auf den vorderen Ballen, er machte ein Spiel daraus und ich begann es mit einem erfunden Reim und Lied zu begleiten, mit dessen Melodie ich noch viele andere Übungen rhythmisch ausführen sollte und konnte.

Er ließ mich ein Brettchen unter einen Fuß legen und ich hob es etwas an, so daß die ganze Fußsohle das Holz berührte, spielte ein wenig damit, und immer wieder streckte er sich völlig durch, gegen den Widerstand von Aishe, die ihre Not hatte, ihn zu halten.

Eine Murmel unter das Brett gelegt half mir, es in den verschiedensten Winkeln zu bewegen und ihn doch sich sicher fühlen zu lassen. So konnte ich sein Fußgelenk in alle möglichen Ausrichtungen bewegen und, wenn ich das Brettchen mit meinen beiden Füßen steuerte, mit meinen Händen seine Beine und Becken erkunden. Meine Stirn auf sein Knie gelegt versuchte ich sein Becken zu halten, ansatzweise eine Vorwärtsneigung zu initiieren... nicht daran zu denken, alles flog mir um die Ohren.

An Füße und Becken und Rücken gleichzeitig zu denken, ich bekam die rote Karte und er wollte fliehen, die Arme weit ausgestreckt über die Seite seiner Mutter, vorne war ja ich, und er bekam eine Pause in der er wegwieselte und mich aus der Ferne beobachtete. Bald ließ er sich wieder einfangen. Also von vorne...Als seine Ferse dann aber bald doch in fast normaler  Position war, verstärkte ich den Druck meiner Hände auf sein Knie und wiederholte das rhythmisch in unsere Melodie, „look at your foot, it´s standing so good, look at your knee, it´s feeling so free“ und bewegte es hin und her, klopfte darauf und der Fuß stand, ich hob das Bein an und setzte es wieder ab und der Fuß stand, Walid wehrte sich nicht, es schien ihm zu gefallen, mehrmals hob ich sein Knie an und ließ das Bein auf den Fuß plumpsen und klopfte noch mit der Hand oben drauf, sang dazu.

Der andere Fuß ließ sich nicht ganz so leicht überzeugen, aber die Position war zum Ende der Stunde deutlich verändert und nur eine leichte Neigung des Brettchens, etwa in Höhe eines 2 cm Absatzes, trennte ihn vom anderen.

Aishe schaute mich zufrieden an und ich wiederholte, daß es der Kopf und nicht die Anatomie sei.

Sie war bereit, dem Orthopäden ein klares überzeugtes NEIN zur OP zu antworten                                                                   => nach oben

 

Bettina Posch    0175 - 383 68 32  sensomotions@yahoo.de

 

Sensomotions

 

NAS**

Shabramant

Moshe goes Kairo

 

In Kairo gibt es ungezählte Kinder, die unangemessen therapeutisch versorgt  und ausgegrenzt mit Behinderungen leben, oft vegetieren, wie wir es selten zu sehen bekommen in unserer so verschiedenen Wirklichkeit und Arbeit in der westlichen Welt.

 

Ein Rollstuhl ist bereits der höchste Luxus und erlaubt Mutter und Kind immerhin ein Minimum an Beweglichkeit.

Krankenqymnasten, Orthopäden und Physiotherapeuten sind in den Möglichkeiten kindlicher Entwicklung nur unzureichend ausgebildet und richten selbst mit bester Intention oft mehr Schaden als Heil an. Oft werden Lern- und Verbesserungspotentiale gar nicht wahrgenommen und aufgegriffen, weil das Resultat im Grunde zu unerheblich sei, in Anbetracht der Behinderung  und gemessen daran was ein „normaler“ gut funktionierender Mensch ist.

So steckt, „vergeudet“, man nicht weiter Energie hinein.

 

Eine wachsende Zahl von Eltern ist nicht mehr bereit das hinzunehmen und sie suchen nach Alternativen.

Über die Deutsche GUC und die Helwan- Universität, Insight-Inside ein alternatives Gesundheitszentrum in dem ich immer wieder unterrichtete, eine ortsansässige kanadische Feldenkrais-Lehrerin, eine engagierte Mutter und last but not least die Menschenrechtsorganisation NAS(**) (NAS bedeutet“ people“), mit der ich zusammen arbeite, ist ein kleines Tor geöffnet worden, durch das immer mehr Eltern den Weg zu Feldenkrais finden.

 

...---...

 

Um eine kontinuierliche Versorgung der Kinder mit Feldenkrais u.v.m. zu ermöglichen, plane ich, in dem Haus, das ich etwas außerhalb von Kairo mit meinem deutschen Lebensgefährten bewohne, eine Hilfe zur Selbsthilfe-NGO anzusiedeln,  wo Feldenkrais-Lehrer unter einfachen aber malerischen Bedingungen Ägypten erleben können: Wohnen und Arbeiten mit Blick auf die Pyramiden.

 

 

Unser Hausherr und Freund ist Adel Hozayin, ein deutschsprachiger ägyptischer Maler. Von seinen verschiedenen Künstlerateliers will er für unseren Bedarf zunächst beginnend eines davon umgestalten. Dem Feldenkrais sollen sich u.a. Musik- und Kunsttherapie dazugesellen sowie verschiedenste Workshops für Eltern.

 

Ich spreche alle Feldenkrais-Kollegen/innen an, die echtes Engagement haben und die Stärke und Liebe mit dieser so anderen Kultur in engen Kontakt zu treten. Die meisten Eltern sprechen ausreichend englisch oder französich und wir haben nicht nur hierfür auch deutsche Übersetzungsmöglichkeit.

 

Das Haus ist in 10-jahre langer Bauarbeit in anthroposophischem Stil in Verbindung mit traditioneller ägyptischer Bauweise unter der Hand vieler Künstler und Freunde gebaut worden und gewachsen, ein Ort unbeschreiblich an guter Energie und Lebensqualität.

Zwischen den Pyramiden von Giza und Saqqara über die große Straße nach Saqqara einfach zu erreichen und ringsum umgeben von Feldern, Palmen, Büffeln, Eseln, Schafen und Hühner, begleitet von dem Singen der Vögel, dem Rufen des Muezzins und den frechen Autohupen.

 

Neugierig geworden? Dabei sein?

Fragen?

 

Kontakt:

Bettina Posch, Volkartstraße 22

80634 München

oder

sensomotions@yahoo.de


 

** NAS Association for Advisement, Training, & Assessment a non-Profit organization registered at the Egyptian Ministry of Social Affairs in Cairo , Egypt, in 2001.

NAS Association is designed to provide comprehensive integrated services to person's and adults with disabilities and their families.

Full Participation is a project that aims to raise social awareness of the rights of people with disabilities . In order to achieve its goal, NAS cooperates with national and international organizations and ministries .

These organizations include organizations such as the National Council of Human Rights, The National Council of Childhood and Motherhood , the Ministry of Higher Education , and AMIDEAST .

NAS for Consultation, Training and Assessment for People with Disabilities is a non-governmental organization, registered at the Ministry of Social Affairs since the year 2001.

NAS focuses on capacity building for people with disabilities to help them become advocates for their rights . NAS offers training courses, seminars and workshops to raise awareness of the rights of people with disabilities .

NAS provides services of different ranges of academics, speech and language and directive activities as well training courses for people who would like to major in the field of special needs education .    info@nascenteregy.org

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Ein Video aus dem Netz, eine ähnliche Erfahrung wie mit Karim

Bettina Sombeek
Bettina Sombeek

Feldenkrais-Methode

seit 1995 mit 4-jähriger Voll-Ausbildung und Erfahrung insbesondere mit den zivilations-üblichen Beschwerden des Bewegungsapparates, mit Behinderten (Schwerpunkt Kinder, Jugendliche), Schlaganfall-Patienten, u.v.m.
Ayurveda

seit 2001 Massagen, Öl-und Kräuter-Behandlungen unter Einbeziehung alten traditionell indischen aber auch besonders des heimischen Kräuterwissens- und Kultur nach Paracelsus u.a.

 

SENSOMOTIONS ist eine individuell abgestimmte Harmonie der Behandlung basierend auf

- sensomotorischem Lernen

- Denken Fühlen Handeln

- naturheilkundlichem Wissen

- Feldenkrais

- Ayurveda

- Reiki

 

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Sensomotions

"Fühl Dich schön

mit Feldenkrais"

© Bettina Posch 2000"